Was passiert mit dem alten Feuerwehrgerätehaus in Pfuhl, wenn demnächst das neue gebaut sein wird? Im Stadtteil selbst gibt es schon Begehrlichkeiten - hauptsächlich von der Feuerwehrkapelle, die neue Probenräume sucht. Der Neu-Ulmer Stadtrat hat beschlossen, dass drei Varianten untersucht werden: der Umbau und die Sanierung des Gebäudes für eine öffentliche Nutzung, der Verkauf oder die Vermietung. Erst dann will Oberbürgermeister Gerold Noerenberg die Details diskutieren. Was aber die Stadträte vornehmlich aus Pfuhl nicht davon abgehalten hat, dies schon in der vergangenen Sitzung zu tun. Für die CSU sprach sich Johannes Stingl für den Umbau aus, der laut Kostenschätzung der Feuerwehrkapelle rund 263 000 Euro kosten soll. Nur ein geringer Teil dieses Betrags werde an der Stadt hängen bleiben, orakelte Stingl. Hermann Hillmann (CSU) mutmaßte, die Feuerwehrkapelle werde "erhebliche Eigenleistungen aufbringen". Auf die Frage Karl-Martin Wöhners (SPD) wie hoch der städtische Anteil dann sei, schwiegen sich Stingl und Hillmann aber aus. Hillmann: Die Zahlen würden Anfang 2011 vorliegen, "dann weiß man, was auf uns im Jahr 2012 zukommt". Andreas Schuler (FWG) wollte wissen, ob auch andere Vereine die Räumlichkeiten nutzen könnten, und Till Bauer (Grüne) stellte sogar eine gewerbliche Nutzung des Gebäudes zur Diskussion. edru