| FDP-Neu-Ulm Fraktion im Stadtrat Neu-Ulm Dr. med. Alfred Schömig , 89231 Neu-Ulm Arthur Benzstr. 9 Betrifft: Energieeinsparung Herrn Oberbürgermeister Gerold Noerenberg. Rathaus Neu-Ulm | Bündnis 90/ Die Grünen Fraktion im Stadtrat NU Rainer Juchheim 89231 Neu-Ulm alten Wibl. Strasse 21 | SPD Fraktion im Stadtrat Neu-Ulm Karl Martin Wöhner 89231 Neu-Ulm Auerbergweg 11.07.10 |
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| Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, | |
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im Namen unserer Fraktionen stellen wir folgenden Antrag:
Antrag:
1) Die Verwaltung stellt im Herbst 2010 die Liste der 15 energetisch sanierungsbedürftigsten städtischen Immobilien mit hohem Energieverbrauch/ Energiekosten vor. Sie zeigt auf, mit welchen Massnahmen und welchen Investitionskosten an diesen Objekten energetische Einsparungen möglich sind.
Sie berechnet, (überschlägig) welche Kosteneinsparungen damit zu erzielen sind und in welchem Zeitraum sich die jeweiligen Investitionen amortisieren.
2) Die Verwaltung stellt generell bei allen schon geplanten Renovierungsmassnahmen städtischer Gebäude und bei Neubaumassnahmen sowohl die Mehrkosten für Passivhausstandard und Enev 2009 mit Transmissionsverlust gemäss KfW-Effizeinzhaus 70, als auch die möglichen Energieeinsparungen, die durch die höheren Standards erreicht werden, dar. Diese Daten (Einsparungen) sollen auch bei der Präsentation der Ausschreibungsergebnisse KIGA Wiley dargelegt werden.
3) Die Verwaltung stellt innerhalb des nächsten halben Jahres einen Gesamtüberblick über die geplanten Massnahmen ES Haus (Anbau, Umbau, Parkdeck ?, Energiesanierung) dar. Insbesondere zeigt sie auf, welche energetischen Massnahmen mit welchen finanziellen Mitteln durchgeführt werden können und mit welchen Einsparungen an Energie aber auch Kosten dadurch zu rechnen ist.
Begründung:
1) Es ist Zeit, die beiden Ziele Umweltschutz und Kostenabbau zu verknüpfen. Aufgrund der hohen und weiterhin steigenden Energiepreise als auch der sich vermindernden staatlichen Förderung sollten wir beginnen – auch mittels Kreditaufnahme, wenn eine Amortisierung in einem Zeitraum von 10 Jahren zu erwarten ist – die städtischen Immobilien konsequent zu sanieren.
2) Die Diskussion über den Kindergarten Wiley zeigte, dass es im Sinne der Nachhaltigkeit nicht nur wichtig ist, günstig zu bauen, sondern auch die laufenden Kosten über die Zeit der angedachten Nutzung in die Entscheidung mit einzubeziehen.
3) Wir halten eine energetische Sanierung des ES Hauses in Höhe von 6 Mio € für sehr teuer. Wir wollen anhand entsprechender Berechnungen feststellen, ob nicht auch eine preiswerte Lösung zu ähnlichen Ergebnissen führen könnte, damit die Stadt mit dem eingesparten Geld andere Bauten der Stadt energetisch sanieren könnte.
Mit freundlichen Grüssen.
Alfred Schömig Rainer Juchheim Karl Martin Wöhner